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CONICYT unterzeichnet Abkommen mit dem DAAD

Berlin, 29. Mai 2013.

 

Mit dem Ziel, Stipendien an chilenische Studierende zu verleihen, die an deutschen Universitäten oder Forschungszentren promovieren wollen, wurde heute in der Botschaft von Chile ein Abkommen zur Förderung von akademischem Humankapital zwischen der chilenischen Kommission für wissenschaftliche und technologische Forschung (CONICYT) und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterzeichnet.

Das Abkommen wird jährlich 30 Promotionsstipendien an chilenische Studierende und Forscher ermöglichen. Das Programm sieht eine Förderungshöchstdauer von vier Jahren ab Studienbeginn vor. Um in den Nutzen dieser Förderung zu kommen, müssen die Studierenden von einem Promotionsprogramm jener Universitäten und Forschungszentren angenommen worden sein, die von dem DAAD gefördert werden.

Das Dokument, das ein neues Instrument für den Austausch im akademischen und wissenschaftlichen Bereich darstellt, wurde vom Vorsitzenden der CONICYT, José Miguel Aguilera Radic, und der Generalsekretärin des DAAD, Dorothea Rüland unterzeichnet. Der Botschafter der Republik Chile in Deutschland, Jorge O’Ryan Schütz, sowie Personen aus dem akademischen Bereiche, Forscher und Studierende waren ebenfalls anwesend.

Der Leiter der chilenischen Vertretung bestätigte, dass dieses neue Abkommen Ergebnis gemeinsamer Arbeit ist und einen langen Prozess abschließt, der die Durchführung wichtiger Forschung erlauben wird. „Mit der Vereinbarung öffnet sich ein neues Kapitel und ich vertraue darauf, dass es für beide Seiten die besten Resultate ermöglicht – insbesondere für die jungen ChilenInnen, die tiefe Bindungen zu Deutschland entwickeln werden, die in der Zukunft die bilateralen Beziehungen nähren werden. Jeder und jede einzelne von ihnen wird ein Chile bei den Institutionen vertreten, bei denen sie forschen werden. Und bei ihrer Rückkehr nach Hause werden sie von Deutschland geprägt worden sein“, führte Botschafter O’Ryan aus.

Auch der Vorsitzende von CONICYT, José Miguel Aguilera Radic, sagte, dass die Unterzeichnung dieses neuen Abkommens die guten Beziehungen zwischen Deutschland und Chile vertiefen wird und damit einen Studienaufenthalt von chilenischen Studierenden in dem europäischen Land ermöglicht.

Die Generalsekretärin des DAAD, Dorothea Rüland, hob das wachsende Interesse von deutschen Studierenden und Forschern hervor, die Chile als Ort für ihre Studien und Forschungen ausgewählt haben. In diesem Zusammenhang nannte sie Meereswissenschaften, Bergbau und Geowissenschaften als Disziplinen, die in den letzten Jahren einen bedeutenden Anstieg verzeichnen konnten.

Der DAAD hat sein Budget für die Arbeit mit Chile in den letzten 10 Jahren verdoppelt, wodurch das Land nach Brasilien und Mexiko zum drittgrößten Partner in Lateinamerika geworden ist. Die Vielfalt der Programme mit Chile, die Unterstützung des Heidelberg-Centers, die Existenz eines Informationszentrums in Santiago de Chile und die Präsenz von Lektoren an sechs Universitäten des Landes zeigen dies.

 

 

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