Casas en el cerro, Región de Valparaíso, Chile
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Die chilenische Autorin Patricia Cerda - Lesung im Chile-Saal

Berlin, 30. Mai 2013.

In Anwesenheit von Mitgliedern des diplomatischen Korps und in Berlin ansässigen ChilenInnen las die chilenische Autorin Patricia Cerda am 28. Mai aus ihrer jüngsten Publikation – „Entre Mundos“.

Das Buch ist eine Anthologie mit sieben Erzählungen, die in poetischer Sprache Geschichten in Chile und Deutschland vermitteln, die die Aufmerksamkeit des Lesers vom ersten Moment an fesseln. „Entre Mundos“ hat zudem eine besondere Bedeutung für die Autorin, da das Buch veröffentlich wurde, als sie seit genau 25 Jahren in Deutschland lebte.

Die Schriftstellerin Patricia Cerda fasst in ihren Erzählungen Momente der dichten Kommunikation zwischen der deutschen und der chilenischen Kultur zusammen – zwischen den Kulturen, in denen sie sich seit mehr als zwanzig Jahren parallel bewegt.

Solidaridad con Chile“ ist eine Liebesgeschichte, die ergründet, was von einer Zeit voller Emotionen und politischer Brisanz übrig bleibt.

Sócrates en un bolso de mano“ ist eine Reise durch die chilenische Geschichte in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts.

Testigo de Tiempo versetzt uns in das chilenische Landleben des 19. Jahrhunderts, mit dem sich der bayerische Maler Juan Mauricio Rugendas konfrontiert sah. Andere Erzählungen spielen in Deutschland und drücken die Verletzlichkeit der lateinamerikanischen Migranten aus, die hier leben. In diesem Fall bezieht sich das Thema auf die Änderung des Blickwinkels, die Suche nach der Identität, das Treffen und das Trennen von Reisenden zwischen zwei Welten.

Patricia Cerda wurde in Concepción geboren und wuchs dort auf. Sie studierte Geschichte an den Universitäten Universidad de Concepción und Universidad de Chile. Sie promovierte an der Freien Universität Berlin und arbeitete als Dozentin für Geschichte an der FU Berlin sowie als Dozentin für Interkulturelle Kommunikation an der Ludwig-Maximilian-Universität in München.

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